Sonntag, 19. August 2012

Ich mag katzen.


Flo musste gestern wegen der Carbonara seinen Blogbeitrag beenden. Danach gabs wieder mal die Vorstellungsrunde: Raimund wechselt den Beruf. Er wird jetzt Froschzüchter und exportiert die Schenkel nach Frankreich. Flo hat als Surflehrer leider letztes Jahr seine Lizenz verloren, weil zwei seiner Schüler ums Leben gekommen sind. Ich habe 2011 meinen MBA in Oxford abgeschlossen und ein Hausmeisterservice mit Alex und einen Rein-und-Raus-Schiebe-Service mit Dano (Surflehrer #2). Frank kommt aus der Ukraine und ist der Zwillingsbruder von Alex, von dem er bei der Geburt getrennt wurde. Achso und dann war da noch der Ninja, der gern mit Einhörnern am Strand spaziert. 

Letztendlich ging es danach wieder ins Mojito – vorher noch Flip-Cup. Unsere Bettgehzeiten differenzierten sich von ein Uhr, über halb zwei und um vier bis dreiviertel sechs. Beim heutigen Frühstücksdienst war ich demzufolge der Fitteste und Frank entdeckt mehr und mehr seine Liebe zu Augenringen. Das Buffet war also wieder umwerfend und wurde heute mal ohne indiskrete Fragen serviert.

Seit dieser Woche besteht unsere Gruppe nur noch aus den o.g. Personen (bis auf Dano, er lehrt die Beginner). Wir sind auch die einzige Intermediate-Gruppe. Daher werden wir nur noch Doppelstunden mit einer 30-minütigen Unterbrechung haben. Die erste Einheit war für alle prima. Es waren nahezu perfekte Bedingungen, sodass wir abartig tighte Wellen rippen konnten. Die Pause führte zu erschöpfungsbedingten Ausfällen und anschließenden Nickerchen am Strand. Flo ging auch mit ins Wasser, brach aber irgendwann ab. Ich war mit dem kaputten Brett meines Bruders unterwegs.

Gegen fünf sind wir wieder heim, sitzen jetzt im Camp und chillen bisschen. Also wir warten aufs Essen. Gott sei Dank, gibt es heute kein Bier mehr im Camp. Ich will endlich mal einen Tag ohne Alkohol verbringen. Denn selbst das „Wir machen heute mal nen Ruhigen“ artet ja aus. 

Nebensächlich erwähnen möchte ich, dass, bis auf Raimund, niemand von uns je so viele Haare im Gesicht hatte. Selbst Frank, der sich gestern rasieren wollte, weil es juckt wie blöde, stand vorm Spiegel und stellte fest: „Ich hatte noch nie so viel Bart, der kommt jetzt nicht ab!“

Schnei 

PS: Da der Lappi von Flo irgendwie nen Treffer weg hat und das Internet sehr lahm ist, werden Bilder sehr selten wirklich hochgeladen. Tut uns leid.

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