Heute ist
Dienstag und damit SanSe Tag. Da wir aber letzte Woche schon dort waren, haben
wir nach einer kurzen Sitzung des Ethik-Komitees festgelegt, dass wir lieber da
bleiben, die Zeit zum Surfen nutzen und einmal in die ganzen Surf-Outlets zu
fahren. „Megageil, Mann!“ hätte Mario
gesagt. Leider war es aufgrund von Müdigkeit und allgemeiner Schlappheit nicht
allen möglich an dem Surfkurs früh teilzunehmen. Dafür sind wir danach
kollektiv ins Outlet gefahren. Raimund hat die Möglichkeit genutzt in Surfshops
einkaufen zu gehen. Er ershoppte sich ein Paar feste Straßenschuhe und einen
dicken Pullover.
Es stand uns
damit auch die Möglichkeit offen endlich mal Pains au Chocolat direkt vom
Bäcker zu essen. Leider hatte niemand mehr Bargeld und Kartenzahlung war erst
ab zehn Euro möglich. Dementsprechend viele von diesen leckeren kleinen
Bastarden gab es für uns zu essen.
Mittlerweile
scheint unsere Gesundheit unter den doch sehr harten Bedingungen zu leiden. Die
ersten beiden haben einen leichten Schnupfen, jeder hat die ein oder andere
kleine Wunde am Körper und zu allem Übel ist es heute auch noch relativ kalt.
Auch wenn das bedrückt, so sind wir doch alle frohen Mutes, freuen uns riesig auf
die nächsten Surfstunden und gehen mit Spaß und Vergnügen in den nächsten Abend.
Thema dieser Woche: Mojito.
Eine Erheiterung,
die uns hin und wieder beschäftigt , ist der kleine Wettstreit zwischen Ninja
und Dano. Aber schon die Konnotation des Wortes Ninja sagt uns, wer auf jeden
Fall der Gewinner sein muss. In Zusammenhang damit steht natürlich, dass Ninja
und Fuß mitten in der Nacht gestört werden müssen. Als ich mitten in der Nacht
einfach in ihr Zelt geplatzt bin, um Geld zurück zu geben, hat es Flo fast
zerrissen vor Lachen.
Auslöser dieses
ganzen Abends war wie immer die Ansage mal einen Ruhigen zu machen. Leider
scheinen solche Ansagen nicht von Erfolg gekrönt zu sein in unserer Runde. Wir
begannen mit einer kleinen aber feinen Runde Bierpong und sorgten auch damit
wieder für allgemeine Unterhaltung im Camp. Unsere Aktionen wurden heute vom
Campleiter mit dem Satz: „Ich find das richtig gut was ihr macht Jungs, weiter
so. Auf alle anderen muss ich nicht aufpassen, aber bei euch mache ich mir
Sorgen.“ – gekrönt.
Eine weitere sehr
erzählenswerte Geschichte ist die Trunkenheit unseres Surflehrers Mario von
Sonntagabend. Er war leider nicht mehr Herr seiner Sinne und wollte aber
unbedingt ein Mädchen ergattern. Da man leider den Sinn für Schönheit mit der
Anzahl Vodka verliert, hatte er am Ende ein vollschlankes Mädchen im Arm. Mark
und ich standen daneben und wussten nicht, ob wir ihn abhalten oder
weitermachen sollten. Am nächsten Tag drauf angesprochen wie wir uns beim
nächsten Mal verhalten sollen sagte er: „Ne weitermachen lassen und lachen.
Logo, Mann!“
Ich verabschiede
mich in einer unglaublich tiefen Verneigung für eure Lesetreue und verlasse das
Internet in dem Wissen einen Abend vor mir zu haben.
Frank
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