Dienstag, 21. August 2012

Kein Hereintasten

Heute ist Dienstag und damit SanSe Tag. Da wir aber letzte Woche schon dort waren, haben wir nach einer kurzen Sitzung des Ethik-Komitees festgelegt, dass wir lieber da bleiben, die Zeit zum Surfen nutzen und einmal in die ganzen Surf-Outlets zu fahren.  „Megageil, Mann!“ hätte Mario gesagt. Leider war es aufgrund von Müdigkeit und allgemeiner Schlappheit nicht allen möglich an dem Surfkurs früh teilzunehmen. Dafür sind wir danach kollektiv ins Outlet gefahren. Raimund hat die Möglichkeit genutzt in Surfshops einkaufen zu gehen. Er ershoppte sich ein Paar feste Straßenschuhe und einen dicken Pullover.
Es stand uns damit auch die Möglichkeit offen endlich mal Pains au Chocolat direkt vom Bäcker zu essen. Leider hatte niemand mehr Bargeld und Kartenzahlung war erst ab zehn Euro möglich. Dementsprechend viele von diesen leckeren kleinen Bastarden gab es für uns zu essen.
Mittlerweile scheint unsere Gesundheit unter den doch sehr harten Bedingungen zu leiden. Die ersten beiden haben einen leichten Schnupfen, jeder hat die ein oder andere kleine Wunde am Körper und zu allem Übel ist es heute auch noch relativ kalt. Auch wenn das bedrückt, so sind wir doch alle frohen Mutes, freuen uns riesig auf die nächsten Surfstunden und gehen mit Spaß und Vergnügen in den nächsten Abend. Thema dieser Woche: Mojito.
Eine Erheiterung, die uns hin und wieder beschäftigt , ist der kleine Wettstreit zwischen Ninja und Dano. Aber schon die Konnotation des Wortes Ninja sagt uns, wer auf jeden Fall der Gewinner sein muss. In Zusammenhang damit steht natürlich, dass Ninja und Fuß mitten in der Nacht gestört werden müssen. Als ich mitten in der Nacht einfach in ihr Zelt geplatzt bin, um Geld zurück zu geben, hat es Flo fast zerrissen vor Lachen.
Auslöser dieses ganzen Abends war wie immer die Ansage mal einen Ruhigen zu machen. Leider scheinen solche Ansagen nicht von Erfolg gekrönt zu sein in unserer Runde. Wir begannen mit einer kleinen aber feinen Runde Bierpong und sorgten auch damit wieder für allgemeine Unterhaltung im Camp. Unsere Aktionen wurden heute vom Campleiter mit dem Satz: „Ich find das richtig gut was ihr macht Jungs, weiter so. Auf alle anderen muss ich nicht aufpassen, aber bei euch mache ich mir Sorgen.“ – gekrönt.
Eine weitere sehr erzählenswerte Geschichte ist die Trunkenheit unseres Surflehrers Mario von Sonntagabend. Er war leider nicht mehr Herr seiner Sinne und wollte aber unbedingt ein Mädchen ergattern. Da man leider den Sinn für Schönheit mit der Anzahl Vodka verliert, hatte er am Ende ein vollschlankes Mädchen im Arm. Mark und ich standen daneben und wussten nicht, ob wir ihn abhalten oder weitermachen sollten. Am nächsten Tag drauf angesprochen wie wir uns beim nächsten Mal verhalten sollen sagte er: „Ne weitermachen lassen und lachen. Logo, Mann!“
Ich verabschiede mich in einer unglaublich tiefen Verneigung für eure Lesetreue und verlasse das Internet in dem Wissen einen Abend vor mir zu haben.

Frank





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