Es folgt der Abschlussblogeintrag für dieses
Jahr. Der Abschlussabend am Freitag startete mit Bowle, zubereitet von unseren
Surflehrern, in der sich der ein oder andere Tropfen Vodka und Rum befand sowie
auch 1,5kg Zucker. Trinken durften wir diese Köstlichkeit aus halben
Melonenschalen. So stilsicher hat glaube ich noch keiner von uns leckere,
fruchtige Bowle getrunken. Nach erfolgreichem Leeren des Bowletopfes konnten
wir uns auch in Richtung Mojito bewegen. Leider hatte unserer Lieblingsteamerin
niemand gesagt, dass das über den Zaun springen gefährlich ist. So musste sie
den Abend leider mit schmerzverzerrtem Gesicht und schlechter Laune vorzeitig
beenden. Bei der Gelegenheit hatte man auch vergessen, dem Veranstalter des
Mojitos zu sagen, dass Abschlussabend ist. Denn es gab weder eine Band die
aufspielte, noch einen DJ. Ein bisschen mau, aber alkoholinduzierte
Fröhlichkeit macht ja bekanntlich so vieles wett.
Wir konnten also relativ zeitig ins Bett und
waren alle am nächsten Morgen fit für die Fahrt. Floris Zweifel ob er es
tatsächlich noch mit uns bis zum Flughafen nach Biarritz schafft, waren damit
fürs Erste zerstreut. Eine ganz andere Überraschung erwartete uns: Regen. Und
davon nicht zu wenig. Ich glaube die Neuankömmlinge hatten den größten Spaß. In
den Urlaub fahren und direkt strömender Regen am Strand, kann man sich eben nur
noch sagen: „Kann ja nur noch besser werden.“ Ich glaube aber, dass meine Aussage:
„Das Wetter ist hier schon die ganze Woche so, deswegen reisen wir jetzt früher
ab.“ – schon den ein oder anderen verstört haben könnte. Uns hat der Regen
jedenfalls weniger gestört, wir mussten nur unsere Taschen schnellstmöglich ins
Auto bringen.
Bei der Verabschiedungsszene durfte der ein
oder andere Spaß natürlich nicht fehlen. Flori hat eine ehemalige Teamerin mit
Kater so lange durch die Luft gewirbelt bis sie nur noch stammeln konnte: „Oh
my god, that wasn’t good.“ Unser Surflehrer hat uns zum Abschied sogar noch
zwei Rucksäcke bis zum Auto getragen und Ninja ist auch noch mit zum Auto
gekommen und hat sich von jedem einzeln verabschiedet. Er ist eben doch ein
Zauberer.
Leider war der Beginn der Heimfahrt absolut
nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Es war dermaßen viel Verkehr an
der französischen Atlantikküste, dass wir Flori erst mit 20 Minuten Verspätung
abgeben konnten. Er kam aber trotzdem noch ins Kinderland im Flughafen. Danach war ihm das Glück hold und er konnte
bis nach Kleinopitz in kürzester Zeit durchbrausen und war nach über einem
halben Jahr endlich mal wieder in Deutschland.
Wir dagegen mussten uns erstmal nach Bordeaux
quälen. Zähfließender Verkehr durchweg, ständig kleinere Staus, weil irgendein
Franzose dachte: He, wenn ich hier anhalte, kann ich ja in Ruhe erstmal ein
Baguette essen. Jedenfalls haben wir auf 200km mehr als zwei Stunden verloren.
Dementsprechend war auch unsere Laune im Auto. Aber danach ging es immer
flüssiger und wir konnten durchfahren. Das ist allerdings der unglaublichen
Fahrleistung Raimunds zu verdanken. Wir huldigen dir, großer Autofahrmeister!
Wieder in Dresden überfällt uns alle ein wenig
die Posturlaubsche Traurigkeit. Aber Raimund und ich können uns ja vortrefflich
mit unserer Doktorarbeit vom Weinen abhalten. Vor allem die staunenden
Gesichter der Arbeitskollegen ob unserer unglaublichen Ganzkörperbräune sind
nicht zu verachten.
Als letztes bleibt uns zu sagen: Ein
vortrefflicher Urlaub. Wie jedes Jahr war das Surfen ein großes Fest. Weiter so
und wieder mal!
Ich verbleibe damit für die nächste Zeit sehr
still und gedenke meinen Surffähigkeiten, die ich dieses Jahr erlernt habe.
Es verabschieden sich: Raimund, Flori, Schnei
und Frank
PS: Nachdem wir zurück in Deutschland endlich
wieder Internet hatten, ist uns aufgefallen, dass wir Panda Wars gar nicht nach
unseren alten Regeln gespielt haben. Nur ein Teil war richtig, aber die neuen
Regeln sind besser, weil effektiver. Vor allem die oberste Regel von allen:
Fair Play unter allen Umständen!
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