Wir haben es
geschafft, wir sind in Frankreich angekommen. 18 Stunden Autofahrt und 1800 km liegen
hinter uns, 14 Tage Surfen vor uns.
Der Start in
Dresden war von einigen Schwierigkeiten begleitet, weil Schnei unbedingt sein
vollkommen nutzloses Surfbrett, das erstaunlicherweise nicht aufrecht ins Auto
passte, mitnehmen musste. Aber das ist in Ordnung, es ist schließlich seine
letzte Erinnerung an seinen Bruder. Die Fahrt verlief dann ohne Zwischenfälle,
bis unser Baustellenspezialist Stephan Schneider das Steuer übernahm. Extra für
ihn wurden kurzfristig noch einige Wanderbaustellen eingerichtet und die
Autobahn mit Pylonen dekoriert. Gewöhnt an das langsame Tempo war es für Frank
später auch kein Problem um 2:30 Uhr auf der französischen Landstraße 65 km/h
ohne Überholmöglichkeit zu fahren. Gegen 6 Uhr fand sich dann keiner der weiter
fahren wollte, weshalb 2 Stunden Schlaf eingeplant wurden. Passend zum
schönsten Mittagswetter war dann Ankunft im Camp, doch Flo sah das anders und
bestand unverständlicherweise darauf, dass wir ihn in Biarritz vom Flughafen
abholen. Also alles ausladen und wieder los. Kurzzeitig zweifelten wir, ob
diese Stadt überhaupt einen Flughafen hat, aber Schnei fand ihn dann doch noch.
Auf der Rückfahrt ins Camp gab es dann noch einen stilechten Halt im Supermarkt,
sodass auch jeder die 4 schlechtrasierten, ungeduschten Deutschen bewundern
konnte. Nach dem ersten Baden im Atlantik sah das Ganze dann schon wieder
besser aus. Die Abendliche Vorstellungsrunde konnte so in vollen Zügen genossen werden und verlief ganz
nach unserem Geschmack. Schade nur, dass Frank ab jetzt nur noch mit indischem
Akzent sprechen darf, um seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen. Die einzige Teamerin
im Camp haben wir übrigens auch schon darauf konditioniert, dass Trillerpfeife
Bierausgabe bedeutet, was eine echte Erleichterung darstellt. Abends wurde dann
der erste Club geprüft und für gut befunden. Bonus des Abends war unser neuer
Sonnenschirm, der morgens dann für Flo und Schnei das Verlassen des Zeltes
erschwert hat. Momentan heißt es warten auf die erste Surfeinheit, sodass die
Vorfreude noch ein wenig steigen kann. Bis zu den nächsten Nachrichten
verbleibt hochachtungsvoll, Raimund.
Herzlich willkommen in eurem Camp! Es scheint ja soweit alles ganz gut geklappt zu haben. Die flüssige Verpflegung ist gesichert und die Stimmung prima. Mittlerweile habt ihr sicher eure vergessenen Fähigkeiten auf euren „Wellenreitern“ tief aus dem Gedächtnis hervorgeholen können und seid dem Element Wasser wieder ein Stück vertrauter geworden. Wir wünschen schönes Wetter für die folgenden 14 Tage und jede Menge Spaß! Wir danken für die erste Meldung und den Ankunftsbericht. Schöne Stunden wünscht die „indische“ Mutter!
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